Seit einigen Jahren kommen die einzuschulenden Kindergartenkinder regelmäßig zu Besuch in die Schule. So lernen sie ihre zukünftigen Lehrpersonen kennen und finden sich im Schulhaus zurecht. Die Schule allgemein wird ihnen vertraut.

Während dieser Besuche können sich die Lehrpersonen ein gutes Bild von den Kindern machen - ein viel besseres als es in zwei Stunden bei der Schulreifefeststellung möglich ist.

Zudem können wir uns (durch die Einverständniserklärung der Eltern) mit den Kindergartenpädagoginnen über die Kinder austauschen. Diese haben die Kinder ein, zwei - manchmal sogar drei Jahre betreut und können daher sehr fundiert über ihren Entwicklungsstand Auskunft geben.

Durch all diese Maßnahmen braucht es keine Schulreifefeststellung mehr.

Alle Kinder, die bis zum 1. September das sechste Lebensjahr vollendet haben, dürfen in die Schule gehen. Es gibt keine Vorschuleinstufung bei Schuleintritt mehr.
Rechtlich ist diese Vorgehensweise deshalb möglich, da wir eine jener Schulen sind, an denen diese neue Form des Übergangs vom Kindergarten in die Volksschule erprobt wird.

Durch unsere bisherigen Beobachtungen und durch das gemeinsamen Arbeiten während der ersten Wochen können wir erkennen, wie die Kinder mit den Anforderungen in der Schule zurechtkommen. Sollten sich Schwierigkeiten abzeichnen, suchen wir frühzeitig den Kontakt zu den Eltern.

Mehr über die Gestaltung dieser Begegnungen zwischen Kindergarten und Schule finden Sie unter.
"Dafür setzen wir uns ein" -> "Kindergarten/Schule"