Logo VS Zams-rgbFörderunterricht

 

Die Idee des Förderunterrichtes ist, Kindern zusätzliche Förderung und Zuwendung durch die Lehrperson zu ermöglichen. Dies gilt gleichermaßen für lernschwache wie für lernstarke Kinder.

Ein Kind kann nur dann dieses Zusatzangebot nützen, wenn die Eltern eine Einverständniserklärung zur Erteilung von zusätzlichem Förderangebot abgeben.

 

Für die Umsetzung des Förderunterrichtes gibt es folgende Modelle:

 

1.      Die Förderstunde: Eine Stunde wird im Stundenplan als Förderstunde (FU) ausgewiesen. Die Lehrperson teilt den Kindern und Eltern mit, wer in dieser Stunde und an welchen Tagen gefördert wird.
Somit erhalten Kinder einige Stunden zusätzliche Förderung im Schuljahr.

2.      Fördereinheiten: Die Förderstunde wird im Stundenplan ausgewiesen, aber von der Lehrperson in kleinen täglichen Einheiten von 10 Minuten (5 Tage = 50 Minuten = 1 Unterrichtsstunde) in den Unterricht eingebaut. In diesen Fördereinheiten erhalten jene Kinder, die zusätzliche Unterstützung brauchen, die Zuwendung der Lehrperson.
Die anderen Kinder arbeiten währenddessen eigenständig.


3.      Förderunterricht integrativ (Teamteaching – Föderunterricht): Es wird keine Förderstunde am Stundenplan ausgewiesen. Während einer Unterrichtsstunde kommt eine zweite Lehrperson unterstützend in die Klasse und beide Lehrpersonen kümmern sich um jene Kinder, die Bedarf haben, während die anderen Kinder selbständig arbeiten.

 

 

 

Zusammenfassung:
Kinder erhalten Förderangebote entweder in zusätzlichem Zeitangebot (Modelle 1 + 2) oder durch zusätzliches Personalangebot (Modell 3).

Alle Modelle haben das Ziel, Kindern mehr Zuwendung und damit Lernunterstützung zu ermöglichen.

 

 

Welches Modell zur Anwendung kommt, hängt einerseits von den Vorgaben des  Stundenplanes andererseits von der persönlichen Entscheidung der Lehrperson ab.

Das Angebot der drei verschiedenen Modelle ist jedenfalls eine Möglichkeit für uns auszuloten, welche Form von Förderunterricht besonders wirksam ist.